Havells SYLVANIA gehört zu den weltweit führenden Komplettanbietern von professionellen Beleuchtungssystemen.
Aufbauend auf unserer 100-jährigen Erfahrung in Sachen Lampen und Leuchten entwickeln wir State-of-the-Art Produkte
Das richtige Licht
Entspannend oder belebend? Alles eine Frage der richtigen Beleuchtung!
Für lange Zeit war die Sonne die einzige Lichtquelle der Menschen. Bis vor etwa 300.000 Jahren der prähistorische Mensch das Feuer als Wärme- und Lichtquelle entdeckte.
Lagerfeuer – und später Kienspäne, Öl- und Talglampen – brachten Licht und Leben in Höhlen, in die nie ein Sonnenstrahl gelangte. Auch die großartigen Zeichnungen in der Höhle von Altamira können nur bei künstlichem Licht entstanden sein – vor etwa 15.000 Jahren.
Heute ist ein Leben ohne künstliche Beleuchtung nicht mehr vorstellbar. Die Entwicklung der Lampen und Leuchten hat in den letzten Jahrzehnten an Dynamik gewonnen. Effiziente Technologien, neue Werkstoffe und optische Systeme schaffen neue Möglichkeiten der künstlichen Beleuchtung – ebenso komfortabel wie umweltschonend und sparsam.
Die Geschichte des Lichtes
Wichtige Stationen auf dem Weg zur heutigen Lichttechnik
1809 Sir Humphry Davy
Entwicklung einer funktionstüchtigen Bogenlampe. Bogenlampen sind vom Prinzip her Gasentladungslampen.
1840 Waren de la Rue
Entwicklung einer evakuierten (luftleere) Glasglocke mit Platinfaden.
1841 Frederick de Moleyns
Erstes bekanntes Patent auf eine Glühlampe. Verwendet wurde Kohlepulver zwischen Platindrähten unter einem luftleeren Glaskolben.
1845 John Wellington Starr
Patent durch Edward Augustin King. In diesem Patent werden Karbonstifte als geeignetes Glühmaterial für helles Licht genannt.
1846 William Edwards Staite
Verbesserte Bogenlampe (Patent vom 12. November 1846).
1860 Joseph Wilson Swan
Entwicklung einer Glühlampe bei der er als Glühfaden verkohltes Papier in einem luftleeren Glaskolben benutzte. 1878 gelang ihm die Herstellung einer praktisch brauchbaren elektrischen Glühlampe.
1862 Carl Heinrich Florenz Müller
Im Jahre 1862 erwarb der gelernte Glasbläser ein Grundstück zwischen der Alexanderstraße und dem Steindamm im damaligen Hamburger Stadtteil Hammerbrook, heute St. Georg, und nahm die Produktion von Vakuumröhren auf.
1872 Alexander Nikolayevich Lodygin
Patent auf eine Glühlampe mit einem dünnen Kohlefaden in einem mit Stickstoff gefüllten Glaskolben. In den 1890er Jahren experimentierte er mit verschiedenen Metallfäden; einige betrachteten ihn als den Erfinder der Lampe mit Wolframglühfaden. 1906 verkaufte Lodygin ein diesbezügliches Patent an General Electric(GE), wo dieser auch heute noch gebräuchliche Lampentyp fortan industriell hergestellt wurde.
1880 Thomas Alva Edison
Er verbesserte die Glühlampe und erhielt am 27. Januar 1880 das Basispatent Nummer 223898 für seine Entwicklungen in den USA. Seine Glühlampe bestand aus einem evakuiertem Glaskolben mit einem Kohleglühfaden aus verkohlten Bambusfasern. Zahlreiche Verbesserungen insbesondere bei der Präzisionsherstellung des Glühfadens führten zu Glühlampen, mit denen Edison den Wettbewerb gegen die damals üblichen Gaslampen erfolgreich aufnahm. Haltbarkeit, Lichtausbeute und Energiekosten spielten dabei eine Rolle.
1890 Carl Auer von Welsbach
Der österreichische Chemiker leistete einen wichtigen Beitrag zur Erfindung der Glühlampe. Er entwickelte ein Verfahren zur Herstellung von Drähten aus Osmium und Wolfram, die damals als Metalle mit den höchsten Schmelzpunkten galten.
1893 Heinrich Göbel
In Patenprozessen zwischen amerikanischen Industrieunternehmen gab er an, bereits ab den frühen 1850er Jahren mit Kohlefadenglühlampen experimentiert zu haben, konnte seine Behauptung aber vor Gericht nicht beweisen. In Deutschland galt er dennoch im 20. Jahrhundert als Erfinder der Kohlefadenglühlampe. 1897 Walther Nernst Der Physikochemiker Walther Nernst aus Göttingen erfand die nach ihm benannte Nernstlampe, die von der AEG und von Westinghouse (Nernst Lamp Company) produziert wurde. Bei dieser Glühlampe dient ein dünnes Stäbchen (Nernststift) aus einem Festkörper Elektrolyt (überwiegend Zirconiumoxid mit Zusätzen) statt eines Kohle- oder Metallfadens als Glühkörper. Der Nernststift benötigt kein Schutzgas, sondern kann in normaler Umgebungsluft betrieben werden.
1902 Werner von Bolton
Der deutsche Chemiker Werner von Bolton und der Schweizer Physiker Otto Feuerlein erkannten das chemische Element Tantal (Ta) als geeignetes Material zur Herstellung von metallischen Glühfaden. 1905 wurden die ersten Glühlampen mit Tantalfäden ausgeliefert und ersetzten allmählich die bisherigen Kohlefadenlampen. Bis zum Ausbruch des 1. Weltkriegs konnten weltweit über 50 Millionen Tantallampen nach Boltons und Feuerleins Verfahren hergestellt und verkauft werden.
1903 Willis Whitnew
Erfand einen Glühfaden, der die Innenseite einer Glühlampe nicht schwärzte. Es handelte sich um einen metallummantelten Kohlefaden. 1906 GE Patentiert eine Methode zur Herstellung von Wolframglühfäden in Glühlampen.
1910 William David
Ihm gelang es eine verbesserte Methode der Herstellung von Coolidge Wolframglühfäden. Zudem bekam er auch die Kosten der Herstellung so in den Griff, dass es schließlich möglich war alle anderen Glühfaden-Typen zu überdauern.
1911 Irving Langmuir
Entdeckte, dass durch die Verwendung eines Argon-Stickstoff Gemischs in einer Glühlampe die Lebensdauer des Wolframglühfadens verlängert wird. Seit 1936 wird Krypton als Füllgas benutzt, seit 1958 erstmals auch Xenon für Hochleistungslampen.
1980-1982 Dieter Binninger
Er richte Patente zur „Verlängerung der Lebensdauer von Allgebrauchsglühlampen“ ein. Diese beruhen jedoch im Wesentlichen auf einer veränderten Wendegeometrie und dem Betrieb mit Unterspannung mittels einer vorgeschalteten Diode, einer veränderten Wendegeometrie und dem Betrieb mit Unterspannung mittels einer vorgeschalteten Diode.
An die Zukunft denken
Zukünftige Lampenverbote der EU
Aus für die Glühlampe – die Alternativen
Die Glühlampe wird abgeschafft. Das ist keine Absichtserklärung der EU-Kommission, sondern beschlossene Sache. Denn diese inzwischen 130 Jahre alte Lampe verbraucht einfach zuviel Energie.